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(Zusammenfassung Wikipedia)

Allgemeine Geographie

Der amerikanische Doppelkontinent erstreckt sich in Nord-Süd-Ausdehnung ca. über 15.000 Kilometer und hat eine Landfläche von etwa 42 Millionen km² und ist damit etwas kleiner als der größte Konntinent Asien.

Es leben derzeit ca. 900 Millionen Menschen in Amerika.

 

Heutiger Namensgebrauch

Im englischen Sprachraum und in Lateinamerika werden Nord- und Südamerika als getrennte Kontinente betrachtet.

Ein Grund dafür ist die ehemalige Konnotation (die Nebenbedeutung eines sprachlichen Ausdrucks) des Begriffs America bzw. América mit den Kolonialreichen der englischen und spanischen Weltreiche.

 

Namensherkunft

Der Name Amerika wurde vom Vornamen des Italieners Amerigo Vespucci (1451-1512) abgeleitet, dass der im Zuge transatlantischer Fahrten wiederentdeckte Erdteil durch Columbus nicht Indien oder Asien ist, sondern vielmehr ein eigenständiger Erdteil sein müsste.

Der Freiburger Kartograph Martin Waldseemüller arbeitete an einer Neuausgabe der Geographia des Ptolemäus und der Dichter Matthias Ringmann verfasste die Begleitschrift zur gezeichneten Karte Waldseemüllers. Er hatte gerade Vespuccis Reiseberichte gelesen und hielt ihn fälschlich für den Entdecker der neuen Welt. Ringmann schrieb in der unter dem Titel Cosmographiae Introductio am 25. April 1507 erschienen Ausgabe: "Ich sehe nicht ein, warum nicht (dieser Erdteil) nach dem Entdecker Amerigo, einem Mann von klugem Geist, 'Amerige', also das Land des Americus oder 'America' genannt werden soll: denn sowohl Europa, als auch Asia sind Namen, die sich von Frauen ableiten."

Da sich diese Karte schnell in Raubdrucken verbreitete, sprach wenige Jahre nach dem Erscheinen die Fachwelt ausschließlich von America.

Spätere Versuche anderer Kartographen, den Kontinent nach Kolumbus zu benennen, führten lediglich zur Benennung von Kolumbien. Die Erben von Kolumbus erreichten erst im 16. Jahrhundert durch ein Gerichtsverfahren, dass Kolumbus als Entdecker Amerikas festgeschrieben wurde.

Die Bezeichnung "Indianer" für die Ureinwohner Amerikas entstand durch den Irrtum von Columbus, es handle sich bei der erreichten Küste um die westindischen Inseln als einen Teil Asiens und hielt es bis zu seinem Tod für Indien.

Besiedelungsgeschichte

Lt. Wikipedia wurde Amerika vermutlich vor ungefähr 14.000 Jahren von den Vorfahren jener Ureinwohner, die man gemeinhin als Indianer bezeichnet zum ersten Mal besiedelt. Vermutlich waren die ersten Europäer, die Amerika um ca. 1000 n. Chr. betraten, Wikinger unter der Führung von Leif Eriksson. Nach der Theorie erreichten sie von Grönland aus Neufundland.

Später entdeckten vermutlich die Portugiesen Brasilien am Ende des 15. Jahrhunderts noch vor Christoph Kolumbus, hielten es aber für unbedeutend. Erst 1492 erreichte Christoph Columbus die westindischen Inseln.

Kolumbus hat das amerikanische Festland erst auf seiner dritten Reise am 5. August 1498 betreten, als er im Golfo de Paria im heutigen Venezuela landete. Zuvor waren bereits der Hildesheimer Didrik Pining 1473 (umstritten) und Giovanni Caboto 1497 auf dem Festland gelandet.

 

Aus Bild der Wissenschaft zur Besiedlung Amerikas:

Lediglich etwa 70 Einwanderer aus Asien legten vor knapp 14.000 Jahren den Grundstein für die Besiedlung Amerikas. Die Bevölkerung der Neuen Welt ging somit aus einer erstaunlich geringen Zahl an Menschen hervor, hat ein amerikanischer Biologe anhand von Genanalysen herausgefunden.

Dass die Vorfahren der Ureinwohner Amerikas den neuen Kontinent von Sibirien aus über eine damals noch vorhandene Landbrücke an der Bering-See erreichten, gilt mittlerweile als erwiesen. Details über diese Besiedlung sind jedoch noch stark umstritten. Mithilfe eines Rechenmodells analysierte Jody Hey nun neun Gene, die Aufschluss über die genetische Bevölkerungsgeschichte geben können und in der wissenschaftlichen Literatur bereits gut untersucht sind. Dazu verwendete er DNA-Sequenzen von heute lebenden Asiaten und Ureinwohnern Amerikas.

Diese Untersuchung ermöglicht unter anderem eine Abschätzung der ursprünglichen Populationsgröße und den zeitlichen Ablauf der Besiedlung. Die Ergebnisse seiner Untersuchung legen nahe, dass es mit rund 70 Individuen nur eine sehr kleine Anzahl an Einwanderern aus Asien war, deren Gene die Grundlage für die Bevölkerung Amerikas bildeten.