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Die Skodagasse als Quilt

Copyright by Beate Wagner

Die renommierte Künstlerin, Mag. Beate Wagner, welche  seit mehr als 25 Jahren sich mit vielen künstlerischen Techniken auseinandersetzt und schon unzählige internationale Ausstellungen gegeben hat, möchte in und

aus der Skodagasse !

den bunten Skodagasen Quilt machen ---> 








Ein Quilt ist bei uns als Steppdecke bekannt.

Die Technik des Absteppens, also Flächen in kleine Bereiche abzunähen, hat einerseits mit der Tatsache zu tun, dass oft nur kleine Stoffstücke zur Verfügung stehen und diese dann in geometrischer Form zu einem großen Stück zusammengenäht werden, oder andererseits, dass dadurch mehrere Stofflagen übereinander gegen das Verrutschen geometrisch in Flächen abgenäht werden, wobei die oberste Sichtlage oft aus Quiltstoffen gefertigt wird.


Der Skodagassen Quilt

Der amerikanische Präsident als Kunstwerk. - Barack Hussein Obama als Patchworkdecke!  

Unsere Kunst-Straßenaktion zum Schwerpunkt  "A New Picture of America!"  

Wir machen uns ein Bild von einem Präsidenten, in allen Farben, und fügen sein Portrait, bemalt von den "Skobama-Gassen-Fest-Besuchern zu einem bunten Teppich zusammen.

Alles Abgegebene, Zeichnungen usw. (als Vorlage dient eine lineare Wiedergabe des Gesichtes von Barack Obama) werden eingescant und im Rahmen des Strassenfestes präsentiert. Vielleicht gelingt es aus den  vielen Farbzeichnungen ein Internet-Memory zu erstellen.

Werde kreativ, kitzel den Picasso oder Warhol aus dir.... in der Politik geht es bunt zu! 


Geschichte des Quilts

Quiltstoffe kamen ursprünglich lt. Quellen (z.B. Wikipedia) aus China und verbreiteten sich über den Orient nach Europa. In Notzeiten z.B. in extrem kalten Jahren (z.B. im 14. Jahrhundert in England) oder durch Armut konnten mit dieser Technik aus Stoffresten neue Kleider, Teppiche und vor allem wärmende Decken fürs Bett gefertigt werden.

In der heutigen Zeit ist der Quilt bei uns eher ein Begriff der mit den Decken aus den USA in Verbindung gebracht wird. Das Quilten war historisch gesehen vor allem bei den Siedler Frauen ein wichtiges Ereignis auf dem Lande, um in einem sozialen Netz (der Frauen) die Neuigkeiten austauschen zu können und sich gegenseitig in schweren Zeiten zu helfen.

Man muss sich vorstellen, dass die Farmen teilweise Kilometerweit von einander entfernt lagen und rundherum sonst nichts war, als Weite und Alleinsein mit seinen/ihren Problemen.

Rein auf Spekulation beruhend möchte ich behaupten, dass es "gerade in Kriegszeiten und sonstig extremen Situationen die Frauen waren, die sich durch diese soziale Fähigkeit, auch ohne Männer auskommen zu müssen, sich, die Kinder und ihre Farmen am Leben erhalten haben." Dahingehend hatte es direkt nicht nur den Nutzen aus Wenigem (Stoffresten) etwas Funktionales zu fertigen, sondern auch ihre Männer im Krieg mit hilfreicher Kleidung z.B. Unterhemden oder Decken zu versorgen. 

Auch nach dem 2. Weltkrieg gab es bei uns Hilfslieferungen aus Amerika (USA, Kanada), unter anderem mit Quilt-Decken -  damit vor allem in den Städten nach den verheerenden Zerrstörungen der Infrastruktur, den Häusern und des darin befunden Hab und Guts, für die hilfebedürftige Bevölkerung das Notwendigste wie warme Decken vorhanden war.