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Der Grund für die Auseinandersetzung mit Obama und Che Guevara, diese Gegenüberstellung, ist im Vorwort nachzulesen.
Für die Recherche wurden ca. 400 Artikel herangezogen und soweit es möglich war, wurden die häufigsten Übereinstimmungen für die Daten zur Gegenüberstellung verwendet. Das Problem dabei war, dass viele Artikel nur eine Kopie vorhandener anderer Artikel im Internet sind - nur eine häufigere Übereinstimmung heißt daher nicht zwangsläufig, dass es zutreffender sein muss. Speziell bei Che Guevara kommt noch hinzu, dass man aus den verfassten Schriften auch die persönliche Haltung der Verfasser herauslesen kann und daher zeitweise im Vergleich zu anderen Artikel manche Daten entweder gar nicht erwähnt werden, oder andererseits Daten für z.B. ein Idealbild relativiert wurden.
Die tabellarische Gegenüberstellung sollte möglichst Wertfrei erfolgen, damit sich jeder seine eigenen Gedanken zu den Personen machen kann. Wenn das bei Che nicht immer der Fall war, dann aus dem Grund, weil damit auf mögliche Ursachen für seinen weiteren Lebensweg bzw. Handlungen hingewiesen werden sollte.
Che Guevara wäre eigentlich von seinen Taten her nicht wichtig genug gewesen, um ihn den Lesern näher zu bringen, wäre da nicht die anhaltende und immer wiederkehrende Popularität Ches. Vor allem durch das berühmte Motiv in allen Varianten verwendet, auch bei den Generationen die überhaupt mehr keinen direkten Bezug zur Person und der dahinter liegenden Geschichte von Che haben (z.B. ich als Verfasser wurde 1967 geboren, und Che wurde in diesem Jahr hingerichtet). -
Er ist Vergangenheit und seine Ideale mögen zwar heute, warum auch immer, vielen Menschen wichtig erscheinen, aber nüchtern betrachtet hat er meiner Meinung nach nichts Bedeutendes hinterlassen, außer ein populäres Mitglied der Kubanischen Revolution gewesen zu sein, was aus meiner Sicht die Welt weder besser noch schlechter gemacht hat, eben nur anders.
Barack Obama, bei ihm verhält es sich schon alleine auf Grund des gegenwärtigen Wirkens genau umgekehrt. Hinzu kommt noch, dass Amerika für uns, unser Leben und wahrscheinlich für die gesamte Welt einen nicht zu vergleichenden höheren Stellenwert hat, als es Kuba jemals hätte haben können.
Natürlich hat die Kubanische Revolution vielen anderen (objektiviert) unterdrückten Menschen möglicherweise Zuversicht und auch die Kraft gegeben, etwas gegen die Mächtigen "da" zu unternehmen.
Doch waren die Ergebnisse aus meiner Sicht meistens nur ein Verschieben der Probleme von der einen Gruppe zur Anderen, mit anderen Worten, die Unterdrücker wurden Unterdrückte, Bestrafte, Exekutierte, Vertriebene usw., und meist waren es erst recht wieder die Armen der Bevölkerung gewesen, welche dafür, für die Revolution, den Umsturz bezahlen mussten.
Diktatoren kamen und gingen.
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by Herbert Hütter, c2009