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Beendet seit 24.04.

 

Ausstellung im Heureka

20.3.2009, 20 Uhr (Vernissage)

Hermann Seyfang

geboren 1938 in Wien, erlernte den Beruf des Maschinenschlossers, den er bis zu seiner Pensionierung ausübte.

Neben seiner Berufsausübung besuchte er von 1968 bis 1974 an der Volks-Hoch-Schule-Favoriten einen Bildhauerkurs. Thematisch waren es vorallem Arbeiten in Ton, Holz, Metall und Kunststein.

Danach widmete er sich der Gestaltung von Keramik zu und erwarb sich durch Ausbildungen an künstlerischen VHS-en eine umfangreiches Wissen in den verschiedenen Mal- und Bildtechniken wie Eitempera, Pastell, Aquarell, Öl, Acryl und der Tiffany Glaskunst an.

Öffnungszeiten

Mo geschlossen!

Di-Do 15.00-18.30

Fr 15.00 - 22.00

Sa 13.00-18.00

12.03.2009

by Herbert Hütter



F  A  R  B  E

ist das Motto der zweiten Ausstellung von Hermann Seyfang.

  

 

Frei von Form und Objektbezogenheit bieten die durchwegs abstrakten Bilder reinen, in Farbe formulierten Ausdruck.

Spontanität und üuberwältigende Emotionälit kennzeichnen die Serie von drei Schüttbildern. In ihrer kontrastreichen und mutigen Farbigkeit wirken sie aufden Betrachter aufwühlend und verzaubernd.


Die Bilder Fast Weißes Quadrat und Fast Schwarzes Quadrat sind oberflächlich betrachtet Anspielungen an Malewitschs bekanntes Werk.

Die Aussagen zielen jedoch in eine komplett andere Richtung. Das Fast Weiße Quadrat deutet mit seinen zarten, warmen, noch unbestimmten Farbanklängen einen Anfang, eine Geburt, das Heraufdämmern von etwas Neuem an.

Umgekehrt ist beim Fast Schwarzen Quadrat die Stimmung schon fast bis zum Endpunkt verdichtet.

 

Der Abschluss, die Vollendung, die Perfektion scheint unmittelbar bevorzustehen.


 

 

Die Vier-Jahreszeiten-Sudokus laden trotz ihrer strengen Komposition dazu ein, in die durch ihre charakteristischen Farbtemperaturen erzeugten Gefühle einzutauchen.

Die freier komponierten Vier Jahreszeiten schaffen mit ihren sicher gewählten Farbklängen und ihrer ruhigen Flächigkeit ästhetische Werte.

Grün, Orange und Violett sind in ihrem Abstraktionsgrad am weitesten fortgeschritten, Wende weist von allen Bildern die stärkste Bezüglichkeit auf. Die Farben sind hier noch in ihrer kulturellen Konnotation zu sehen, was der ber berührenden Emotionalität aber keineswegs abträglich ist.

 


 

Weitere, technisch experimentierfreudige Werke sorgen für abwechslungsreiche, leichte, aber nicht oberlächliche Atmosphäre.