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(davor, in den Umbaupausen und danach)
 .. .. Lange ist es her, da ich begann, mich mit "Russkaja Muzika" zu beschäftigen. (DJn A.N.N.E)
Dies führt dazu, dass ich die begehrte Ware vor Ort mir herhole. Mein Musikstil ist bunt gemixt, bestehend aus: Traditioneller,Schlager,Chanson,Disko sowie Rock und Pop Musik.
Ich nenn das immer ganz gerne: "Jonglieren mit der Musikgeschichte" - Meine Favorits, um nur einige zu erwähnen wären: Apparatschik, Amsterdam Klezmer Band, Boris Dragilev, diverse russische Filmmusik,Dr. Bajan, Kino, La Minor, Michail Schufutinsky,Malenki Fun Orchester, Russendisko, Russkaja, St-Petersburg Ska Jazz Review,...
(13:30) Im Spatzenchor, mit der Musik- und Singschule Wien, lernen Kinder im Alter von etwa 6 bis 8 Jahren in der Skodagasse 20 jeden Montag Nachmittag Lieder aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen.
Vor Weihnachten gab es einen Auftritt auf der Engelstimmenbühne vor dem Schloss Belvedere. Für das Skodagassenfest haben wir ein reines Volksliedprogramm mit Begleitung auf der steirischen
Harmonika einstudiert.
Die Kinder freuen sich schon riesig darauf, wenn das Publikum den Refrain dieser bekannten Lieder mitsingen wird! Verstärkung bekommen wir durch einige Kinder aus dem Kinderchor der Musikschule Leopoldstadt.
Die kleinen wienweiten Chöre stehen allen singbegeisterten Kindern offen.Â
Informationen zur Anmeldung für das neue Schuljahr unter www.musikundsingschule.wien.at
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(14:00)
maqama ist keine gruppe, kein "cuadro" im klassischen sinne, maqama ist ein projekt, das im zuge von sessions entstanden ist (eigentlich ein mosaik mit vielen steinen), die ursprünglich auf flamenco aufbauend, von musikern unterschiedlichster herkunft bereichert wurden. die variierende kombination der mitwirkenden, der einfluss der diversen musikalischen wurzeln und das zusammentreffen in einem gemeinsamen, vom traditionellen flamenco stark geprägten klang-raum, sind die charakteristika dieser formationen.
diesmal spielen:
asmat omari
bouzouk & voc. - stammt aus syrien. als angehöriger der kurdischen minderheit, ist er in der kurdischen,aber auch in der arabischen musik verwurzelt. aufgrund seines virtuosen bouzouk-stiles und seiner "samtenen" stimme, ist er nicht nur in seiner (wahl)heimatstadt wien, sondern auch in deutschland, schweden, ungarn, polen, tschechien & frankreich bekannt und beliebt. er spielt sowohl eigene lieder als auch klassische kurdische und arabische (volks)musik. solo, mit eigenem ensemble oder in den verschiedensten formationen.
feri bogdandi
kanna (wasserkanne), szájbögö (mundbass) & cajon - stammt aus rumänien. er gehört der gruppe der ungarischen roma an. von frühester kindheit an beschäftigt er sich mit rhythmus. er war bisher sowohl als schlagzeuger in diversen rumänischen funk-, progressive rock- und fusionbands tätig. als perkussionist spielte er mit traditionellen romagruppen in ungarn und rumänien. er bemüht sich, eine brücke zwischen dieser traditionellen musik und den neuen musikstilen herzustellen.
nicole janss
dudelsack & perkussion - spielt dudelsack und perkussionsinstrumente aus (fast) aller welt und widmet sich dabei der musik europas und des vorderen orients. seit 9 jahren gibt sie ihr wissen bei workshops, kursen, festivals und in schulen weiter. auf der basis der keltischen und der orientalischen rhythmen hat sie ihren eigenen stil entwickelt, mit dem sie bei verschiedenen bands auf der bühne und im studio arbeitet.
michael mayr-ebert
flamencogitarre - in den 1980er jahren gitarrist im cuadro "copa flamenca". zahlreiche, längere aufenthalte in cádiz, jerez & sevilla. begegnungen mit rafael vargas, el farina de cádiz, josé el de la tomasa, manolo franco, sara baras und einer vielzahl von jenen poeten und musikern, die sich in den "brennpunkten" zusammenfinden, wo diese musik gelebt wird, haben ihn nachhaltig beeinflusst und geprägt. im laufe der jahre hat er einen eigenen, persönlichen, an die traditionellere spielweise anknüpfenden stil entwickelt.
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(15:30) Ein Folkduo in der klassischen Akkordeon & Fiddle-Besetzung, wird Starymonetti sehr häufig durch befreundete Musiker/innen zum Trio oder Quartett erweitert.
Eine der ganz wenigen österreichischen Gruppen, die sich auf Bal Folk spezialisiert haben - also auf Tanzmusik hauptsächlich französischer Provenienz - spielen sie naturgemäà vor allem zum Tanz auf, durchaus aber auch Konzerte - und natürlich zum eigenen Vergnügen.
Marinette als immens erfahrene Tanzlehrerin hält dabei gern Workshops - für Tänzer/innen unterschiedlichster Vorkenntnisse. Das Repertoire an Tänzen und Musik umfasst vor allem West- und Nordeuropa: von Frankreich / Bretagne über die britischen Inseln bis Skandinavien, natürlich auch belgische Einsprengsel und mehr...
(17:30) Solo Kouyate & Kairaba in concert!
Solo (Ibrahima) Kouyate ist ein GRIOT
Die Griots sind die Bewahrer der Geschichte, der oralen Literatur und Musik ihrer Völker. Sie werden auch die Bibliotheken Afrikas genannt. Sie singen Balladen, erzählen Geschichten und unterhalten. Bei vielen traditionellen Zeremonien ist die Anwesenheit von Griots erforderlich.
Ibrahima Solo Kouyate, der seine Instrumente auch selbst baut, beherrscht ein Repertoire von über 100 Stücken aus der Tradition der Griots, komponiert aber auch eigene, neue Werke.
Wie zum Beispiel für seine Band Kairaba - Kaira heiÃt dabei so viel wie Frieden, die Silbe -ba kann mit 'groÃ' übersetzt werden (aus der westafrikanischen Sprache Mandinka).
In dieser Gruppe verschmelzen senegalesische Einflüsse mit orientalischen und abendländischen Elementen. Zusammen mit Sidi Keita und Musikern aus dem Jazz- und Klassikbereich entstehen Klangwelten und Sounds, die ihre Wirkung über Staats- und Kulturgrenzen hinweg entfalten.
Besetzung: Solo Ibrahima Kouyate: Kora, Gesang; Sidi Keita: Kalabass, Percussion, Gesang; Judith Ferstl: Kontrabass; Gerald Ilyas Klawatsch: Oud, Rebab, Kanun; Aron Saringer: Gitarre
(19:30) Die Wiener Tschuschenkapelle ist in Ãsterreich eine der ersten Bands, die bewusst und heutig das Wiener Völkergemisch auf die Bühne bringt. Somit nimmt sie eine Vorläuferposition ein für zahlreiche zukünftige Projekte und KünstlerInnen, die nun mit einer neuen Selbstverständlichkeit in dieselbe Richtung agieren. (Beispiel: beim 2003 ausgeschriebenen Ethnomusikpreis gab es 88 Bewerbungen!).
Liedgut und Melodien aus den Heimatländern der Band sind auch Liedgut und Melodien eines Wiens, eines Ãsterreichs der Jahrhundertwende. Auch wenn es sich dabei nicht um streng alpin-österreichisches, autochtones Kulturerbe handelt, so ist es doch ein Teil der multiethnischen österreichischen Alltagskultur.
Ausgangspunkt und Beginn der Wiener Tschuschenkapelle war jene Freundschaft unter Immigranten, die sehr bald mit aktiver politischen Arbeit verknüpft war. Die Gründungsmitglieder aus vorwiegend balkanischen Ländern sahen die Notwendigkeit, für ZuwandererInnen und deren Kultur einzutreten.
Dass Immigration nicht gleichzusetzen ist mit kultureller Assimilation, sondern dass das Bewusstsein um die eigene Kultur, Tradition und Sprache auch überlebensnotwendig ist, war der eigentliche Ausgangspunkt für die Gründung der Band.
Somit steht die Wiener Tschuschenkapelle auch für ein politisches Statement, untermauert durch regelmäÃige Auftritte, Aktionen und Benefiz-Konzerte im humanitären und menschenrechtspolitischen Umfeld (z.B. Wiener Integrationshaus, Lichtermeer, SOS Mitmensch, Innsbrucker Flüchtlingsball)
Alle diese Zeichen setzten sie lange bevor Osterweiterung und Globalisierung Eingang in das Alltagsvokabular gefunden hatten. Noch bevor der Jugoslawien-Konflikt begann und die Notwendigkeit zur Aufnahme bosnischer, serbischer, kroatischer oder Kosovo-albanischer Flüchtlinge im wahrsten Sinne des Wortes vor unserer Türe stand, trat die Band für Integration und tolerantes Zusammenleben ein.
Heute ist die Wiener Tschuschenkappelle eines der Aushängeschilder für das âandereâ, das weltoffene Wien. Sie spielt nach wie vor in kleinen Kellern und Gassenlokalen ebenso wie in groÃen Theatern, in der Wiener Staatsoper und zu feierlichen Anlässen im Parlament. Als Repräsentantin einer kritischen und bunten Wiener Kulturszene fährt sie auf Kulturaustausch von Makedonien nach Prag genauso wie von Simbabwe nach Rio de Janeiro.
(Irene Strobl, Sabina Schebrak)
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